FLoRA

FLoRA- Förderung, Lebensweltorientierung, Ressourcen, Arbeitsmarktintegration

Haltung

Wir sehen in Arbeit eine zentrale Ressource in unserer Gesellschaft, die -angemessen entlohnt- materiellen Wohlstand, gesellschaftliche Teilhabe und damit die Beseitigung von Armut ermöglicht. Sie zählt u.a. zusammen mit Wohnraum und Finanzen zu den materiellen Ressourcen, die ein Mensch besitzen sollte.

Grundlage für eine ausreichend bezahlte Erwerbsarbeit sind zum einen individuelle Ressourcen, diese können aus erreichten Bildungsabschlüssen, Kompetenzen, Fähigkeiten, Talenten und Gesundheit bestehen. Zum anderen soziale Ressourcen  bestehend aus sozialen und institutionellen Netzwerken und den daraus zu erschließenden Potential.

Natürlich spielen auch gesellschaftliche Rahmenbedingungen eine Rolle. Ein funktionierender Arbeitsmarkt, ein qualitativ hochstehendes Bildungs- und Gesundheitswesen, sowie weitere Institutionen und Infrastrukturen des öffentlichen Lebens wirken auf die persönlichen Ressourcenbereiche (Capability-Ansatz).

Ziele

Auf dieser Erkenntnisgrundlage geht FLoRA speziell darauf ein die individuelle Lebenssituation der Teilnehmenden lösungs- und ressourcenorientiert zu stabilisieren und die Teilnehmenden zu mehr sozialer Teilhabe und einer Erweiterung ihrer Verwirklichungschancen zu begleiten.

Der Fokus liegt hierbei darauf, die sozialen Fähigkeiten und Kompetenzen, sowie die Selbstwirksamkeit der Bedarfsgruppe zu fördern. So sollen die Teilnehmenden langfristig wieder an den Arbeitsmarkt zurückgeführt werden. Dies geschieht durch die Erarbeitung von Bewältigungsstrategien, Ressourcen- und Arbeitsmarktcoaching, sowie gezielte Beratungs- und Vernetzungsarbeit.

Zielgruppe

Zielgruppe von FLoRA sind Menschen im SGB-II und SGB-III-Empfang, die aufgrund multipler Hemmnisse dem Arbeitsmarkt zurzeit nicht zur Verfügung stehen. Speziell angesprochen werden die Menschen, welche ihre aktuellen Lebensumstände nicht aus eigener Kraft zu überwinden wissen und Menschen, die sich ihrer eigenen vielfältigen Ressourcen nicht bewusst sind.

  • Menschen die nur eingeschränkt Zugang zu ihren individuellen, sozialen oder materiellen Ressourcen haben
  • Menschen, die Schwierigkeiten haben im Zuge der Pandemie wieder Sozial Teilzuhaben
  • Menschen, die motiviert sind freiwillig etwas an ihrer Lebenssituation zu verändern
  • Menschen, die mindestens das B2-Sprachniveau erfüllen